Wichtige Informationen zum Energieausweis.

Der wirtschaftliche und sparsame Umgang mit Erdgas, Kohle, Erdöl und anderen fossilen Energieträgern ist aus Umweltgründen für die Zukunft von größter Bedeutung. Deshalb müssen zum Beispiel Automobilhersteller den Kraftstoffverbrauch eines Wagens beim Kauf angeben.

Dieselbe Transparenz in punkto Energieverbrauch soll auch bei Immobilien gelten, damit der Käufer weiß, ob sein Traumhaus oder seine Wunschwohnung neben guter Raumaufteilung, Lage und anderen Vorzügen auch über eine angemessene Energieeffizienz verfügt. Deswegen hat die Bundesregierung die Einführung eines Gebäudeausweises beschlossen. Durch diesen Energieausweis wird zukünftig beim Kauf einer Immobilie oder beim Abschluss eines Mietvertrags auch eine Aussage zum Heizverbrauch des Objektes getroffen.

Die stufenweise Einführung von Energieausweisen für Immobilien wurde bereits zum 1. Juli 2008 verbindlich. Die Stadtwerke Hilden GmbH bietet – in Kooperation mit Architekten aus Hilden – ihren Kunden diese Dienstleistung an.

Dena-EnergiesparausweisDena-Energiesparausweis

Die Gesetzgebung

Zum 1. Mai 2014 trat die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft.
Mieter, Käufer und Pächter von Gebäuden oder Wohnungen haben das Recht, vor dem Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags einen Energieausweis einzusehen. Bei bestehenden Vertragsverhältnissen muss allerdings kein Energieausweis vorgelegt werden.

Wer eine Wohnung bzw. ein Haus mieten oder kaufen möchte, kann also die zu erwartenden Heizkosten zukünftig von Anfang an mit einkalkulieren. Denn der Energieausweis bewertet die energetische Qualität von Gebäuden und Wohnungen und liefert Mietern und Käufern so eine wertvolle Entscheidungshilfe, um dauerhaft Energie und Heizkosten zu sparen.

Doch Achtung: Der Energieausweis dient ausschließlich der Information. Rechtsansprüche z. B. auf Durchführung einer Modernisierung lassen sich aus dem Energieausweis nicht ableiten.

Modernisierungsempfehlungen sind Pflicht

Der energetische Standard eines Gebäudes kann häufig mit einfachen Maßnahmen (z. B. Wärmedämmung der Gebäudehülle) verbessert werden. In diesen Fällen fordert die Energieeinsparverordnung (EnEV), dass im Energiepass Empfehlungen für Modernisierungsmaßnahmen aufgenommen werden.

Die zwei Varianten des Energieausweises.

Unterschieden wird zwischen dem bedarfsorientierten und dem verbrauchsorientierten Energieausweis.

Der bedarfsorientierte Energieausweis betrachtet die vorhandene Bau- und Heiztechnik: Aus der Qualität der Heizungsanlage sowie dem Gebäudewärmeschutz wird der Heizwärmebedarf des Gebäudes ermittelt.

Grundlage für den verbrauchsorientierten Energieausweis ist der Energieverbrauch, den die Bewohner der Immobilie in den letzten Jahren hatten. Somit fließt das Heizverhalten der Bewohner mit in die Bewertung ein.

Die Kosten.

Zusammen mit erfahrenen Kooperationspartnern, wie zum Beispiel Architekten und Energieberatern stellen die Stadtwerke Hilden den Energieausweis aus. Die Kosten für diesen Prozess sind abhängig von der Anzahl der Wohneinheiten und fallen entsprechend für jede Immobilie anders aus. Weitere Auskünfte zum Thema Energieausweis in Hilden erhalten Sie bei unserem Team Energiedienstleistungen.